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Motivation

De klassische Fassadenbegrünung muss neu als biologisch-technisches System interpretiert und in einem interdisziplinären Kontext weiterentwickelt werden. Obwohl die sogenannten "Ecosystem Disservices" und Probleme, die mit der Gebäudebegrünung einhergehen können in der Fachliteratur gut dokumentiert sind, wurden sie bislang kaum als Basis für lösungsorientierte Innovationen im Bereich Design, Organisation und Technologie genutzt, um die Akzeptanz bei Entscheidern und Anwohnern zu verbessern.

Die längerfristige vertikale Begrünung von Gebäuden wird z.B. durch zu hohe Pflegekosten behindert. Diese resultieren oft aus unkontrolliertem Wuchs, manueller Arbeitsweise und dem Einsatz kostenintensiver Hubtechnik3. Eine technologische Innovation zur mechanisierten, günstigen Pflege und Ernte würde auch die energetische (oder stoffliche) Nutzung von vertikalem Grün ermöglichen.

Die Ökosystemdienstleistungen (ESS) von Gebäudegrün sind vielfältig und relevant:  

  • passive Kühlung und Wärmedämmung für den Innenraum,
  • dezentrale Regenwasserbewirtschaftung und Verminderung von urbanen Sturzfluten,
  • Erholungsfunktion,
  • klimatischer Ausgleich und Senkung des Hitzestress-Risikos im Außenraum,
  • Verringerung der Feinstaubbelastung im Wohnumfeld,
  • Nutzung von Wasser- und Nährstoffüberangeboten,
  • funktionale Entsiegelung bzgl. Verdunstung.

Bislang kaum diskutiert wurden Potentiale zur Produktion von Bioenergie, Pharmazeutischen Rohstoffen und Nahrungs- und Genussmitteln (z.B. Hopfen).

Im Rahmen des Centers of Innovation of Building Greening sollen dieser Aspekte in einem Gesamtkonzept neu interpretiert werden.

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